Die USA verlangen Eintritt – wofür?

Stellen Sie sich vor, Ihr Lieblingslokal verlangte beim nächsten Besuch plötzlich 2 € Eintrittsgeld. Nanu, Sie lassen doch schon genug für – sagen wir mal – leckere Burger da. Ich nehme an, Sie würden ein ernstes Wort mit Ihrem Wirt sprechen und ihn fragen, ob er noch alle am Donut hat.

Genau die Frage sollten Sie jetzt Ihrem Lieblingsamerikaner stellen. Wenn die Meldungen der letzten Tage stimmen, kostet die Einreise in die USA in Zukunft 10 $. Die Gebühr soll über die Website des elektronischen Reisegenehmigungssystems der USA erhoben werden.
Nur noch schnell die Kreditkartennummer angeben und hereinspaziert, willkommen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Die USA haben damit eine Art Perpetuum Mobile erfunden: Mehr Geld – mehr Werbung – mehr Touristen – mehr Geld – mehr Werbung …

Selbst ein Land, das jahrelang vom dümmsten – und damit auch gefährlichsten – Politiker der Welt regiert wurde, kann nicht so blöd sein, zu glauben, daß so etwas funktionieren kann. Vielleicht liegt der wahre Grund ja woanders.

Stellen Sie sich vor, irgendeine Ihrer Angaben weckt den Verdacht der Einwanderungsbehörde. Schwupps werden alle Zahlungen mit Ihrer Kreditkarte erfasst. Und wehe, Sie haben damit zufällig zu Studienzwecken einen Koran erstanden. So schnell wird man vom Touristen zum Terroristen. Und Ihre Konten sind dann auch gesperrt.

Schade, nach Obamas Wahlsieg wurden mir die USA gerade wieder sympathisch.

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