Endlich zu Hause

Finn JakobJetzt will ich mich auch einmal selbst zu Wort melden! Ich habe schon gehört, daß es eine Menge Menschen gibt, die ganz neugierig auf mich sind. Um diese Neugierde zu befriedigen, erzähle ich Euch ein bißchen, was ich bisher so alles erlebt habe.

Am 21. Oktober durfte ich nach sechs Wochen meine Anstaltskleidung endlich ablegen und meinen Familienanschluß von Teil- auf Vollzeit ausweiten. Mein neuer Strampler fühlte sich toll an. Leider habe ich die Fahrt vom Krankenhaus nach Hause komplett verschlafen.

Daheim war erst einmal alles neu, es roch so anders, kein Gepiepse und keine Krankenschwestern. Nur noch Mama, Papa und ich! Das war mir schon ein bißchen ungewohnt, aber nach drei Tagen konnte ich es mir gar nicht mehr anders vorstellen.

Das Beste an Zuhause sind die vielen Ausfahrten, endlich frische Luft! Mein “Auto” ist ziemlich klasse, kuschelig warm. Auch hier kann ich nicht viel mehr sagen, da ich im Wagen soo gerne schlafe. Liegend habe ich schon den Perlacher Forst, den Nymphenburger Park und vor allem Haidhausen erkundet. Den Ostfriedhof kenne ich auch schon ganz gut.

Gestern war ich auf meiner ersten Party! Meine Oma hat ihren 80. Geburtstag gefeiert und ich habe es mir nicht nehmen lassen, auch im Restaurant dabei zu sein. Mit etwas Verzögerung habe ich dann auch etwas vom Schweinebraten mitbekommen. Der schmeckt auch flüssig sehr gut.

So jetzt halte ich hier mal wieder das sehr geduldige und liebevolle Personal auf Trab.

Bis zum nächsten mal, Euer Finn

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