Inzwischen ist eine Antwort zu meiner Frage wegen der Zensur des Starkbieranstichs durch den BR eingegangen. Nachdem sich die Wogen etwas geglättet haben, kann ich damit leben.
Ich habe es in zehn Minuten nicht geschafft, den “Live-Steam” (sic!) zu finden. Jetz gebe ich auf, bevor ich mich schon wieder über den BR ärgern muß.
Sehr geehrter Herr Schosser, zunächst vielen Dank für Ihre kritischen Zeilen zur Nockherberg-Berichterstattung, die Herr Prof. Dr. Gruber zur Beantwortung zuständigkeitshalber an mich weitergeleitet hat. Tatsächlich wurde in der Wiederholungssendung des Starkbieranstichs vom Nockherberg am Freitag, 05. März 2010, die Fastenrede von Herrn Lerchenberg inhaltlich gekürzt, da sich an zwei Passagen eine durchaus begründbare heftige öffentliche Kritik entzündet hatte. Herr Lerchenberg war in diesen Passagen über das ziel hinausgeschossen und hatte neben den angesprochenen Politikern - sicherlich unbeabsichtigt - auch Teile der Öffentlichkeit in der Live-Sendung provoziert. Wären die fraglichen Passagen unkommentiert und ungekürzt wiederholt worden, hätte sich der Bayerische Rundfunk mindestens den Vorwurf der Unsensibilität, wenn nicht gar der neuerlichen Provokation zugezogen. Wir entschieden uns, nach Rücksprache mit Herrn Lerchenberg, die Rede vor einer Wiederholung zu kürzen. Um zu verdeutlichen, dass eine Unterdrückung von Informationen nicht stattgefunden hat, gebe ich ihnen folgende Aufstellung der journalistischen Beiträge seitens des Bayerischen Rundfunks: - seit der Live-Sendung am 03.03.2010 war und ist die komplette Fastenrese in ungekürzter Form als "Live-Steam" auf br-online abrufbar. - Die umstrittenen Äußerungen in der Rede wurden mehrfach - auch mit Herrn Lerchenberg als Interviewpartner - im Bayerischen Fernsehen journalistisch behandelt, u.a. in der Abendschau am 05.03.2010, sowie in "quer" am 04.03. und am 11.03.2010. Ich bitte um Verständnis für diese Entscheidung und verbleibe mit freundlichen Grüßen Johannes Pechtold
